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Eine Reihe von Städten, die aus römischen Gründungen hervorgegangen sind, ist ebenfalls auf Briefmarken gewürdigt worden, ohne dass dabei ein Bezug zur Römerzeit hergestellt wurde. Hier sind nur die Marken genannt, die sich auf die Stadt im allgemeinen beziehen, nicht solche, die den Stadtnamen im Zusammenhang mit Gebäuden, Institutionen oder Ereignissen nennen.
 
Aachen 
 
BRD, 1973

 
AACHEN: In AQUAE GRANNI entstanden gegen Ende des 1. Jahrhunderts römische Heilbäder, über denen später die Kaiserpfalz Karls des Großen errichtet wurden. Im Aachener Stadtteil Kornelimünster liegt der gallorömische Tempelbezirk von VARNENUM.
 
 
Frankfurt 
 
BRD, 1994

 
FRANKFURT: Unter dem mittelalterlichen Stadtkern von Frankfurt am so genannten Römerberg liegen die Reste eines römischen Militärstützspunkts. Im Stadtteil Heddernheim haben die Wissenschaftler den Vicus NIDA, den Hauptort der CIVITAS ULPIA TAUNENSIUM, ausgegraben.
 
 
Heidelberg 
 
BRD, 1996 (auch DR, 1931; BRD 1972)

 
HEIDELBERG: Auf dem heutigen Stadtgebiet lag ein römischer Vicus (zivile Kleinstadt). Der Neckar-Hafen war ein wichtiger Umschlagplatz für Baumaterial aus dem Odenwald.
 
 
Köln 
 
DR 1924, 1930

 
KÖLN: Die Stadt wurde um Christi Geburt als OPPIDUM UBIORUM angelegt und gewann ab 50 n. Chr. als COLONIA CLAUDIA ARA AGRIPPINENSIUM Stadtrechte. Sie war Hauptstadt der römischen Provinz Germania Inferior und die bedeutenste Stadt beider germanischen Provinzen.
 
 
Passau 
 
D, 2000

 
PASSAU: In Passau wurde um das Jahr 80 ein Auxiliarkastell eingerichtet. Um 270 entstand ein weiteres Kastell im Osten der heutigen Altstadt. Im 4. Jahrhundert wurde das Kastell BOIOTRO im Westen der Innenstadt neu gebaut.
 
 
Regensburg 
 
D, 1995, 2011

 
REGENSBURG: In Regensburg-Kumpfmühl wurde ein frühflavisches Holz-Erde-Kastell nachgewiesen. Er wurde zwischen 79 und 81 n. Chr. gegründet und während des Markomannen-Kriegs um 170 zerstört. Neben diesem Kastell entwickelte sich ein Vicus (Zivilsiedlung). Das Legionslager REGINUM, später CASTRA REGINA, wurde 179 n. Chr. errichtet und war das größte Lager in Süddeutschland.
 
 
Straubing 
 
D, 1997

 
STRAUBING: Auf dem heutigen Stadtgebiet lagen vier Kastelle, ein Lagerdorf mit Thermen und eine bedeutende Töpferwerkstatt. Das bedeutenste Relikt aus der römischen Zeit ist ein Schatzfund mit Statuetten, Gesichtsmasken und Paraderüstungen.
 
 
Weissenburg 
 
BRD, 1964

 
WEISSENBURG in Bayern wurde 80 n. Chr. von den Römern unter dem Namen BIRICIANA gegründet. Das Lager war neben Aalen der bedeutenste Garnisonsort am westrätischen Limes. Bis zur Zerstörung nach 252 war dort die ala I Hispanorum Aureiana stationiert. Neben dem Kastell entstand eine ausgedehnte Zivilsiedlung mit einer großen Thermenanlage. Es spricht einiges dafür, dass BIRICIANA ein regionales Verwaltungszentrum war.
 
 
Wiesbaden 
 
BRD, 1964

 
WIESBADEN: AQUAE MATTIACORUM vor den Toren der obergermanischen Provinzhauptstadt Mainz war eines der bedeutensten militärischen Heilbäder in Germanien. Dort konnten sich kranke Legions- und Hilfstruppensoldaten behandeln und fit für den Dienst machen lassen. Wiesbaden ist noch heute ein bedeutender Kurort.
 
 
Xanten 
 
BRD, 1975

 
XANTEN: Um 12 v. Chr. entstand beim heutigen Xanten das Militärlager CASTRA VETERA. Nach der Zerstörung im Jahr 70 n. Chr. wurde es an anderer Stelle als CASTRA VETERA II wiedererrichtet. Gleichzeitig wurde eine Zivilsiedlung errichtet, die 105 zur Stadt COLONIA ULPIA TRAIANA (CUT) erhoben wurde. Die CUT war neben Köln die bedeutenste römische Siedlung in Niedergermanien. Sie ist zum Teil rekonstruiert worden <H>. Das heutige Xanten ist eine mittelalterliche Gründung.

 
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