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Bauwerke der Römer Von den Gebäuden der zahlreichen römischen Siedlungen und Militärlager sind nur wenige Reste oberirdisch erhalten geblieben, das meiste als Teil späterer Bauwerke. Trier ist die einzige Stadt, in der originale Bauwerke der Römer-Zeit in größerem Umfang erhalten geblieben sind. Das Wahrzeichen der Stadt, die Porta Nigra, ist gleich mehrfach auf Briefmarken abgebildet worden. Auf der ersten deutschen Markenausgabe, die sich auf archäologische Ausgrabungen bezieht, sind die ausgegrabenen Reste einer römischen Villa Rustica zu sehen. Ebenfalls auf einer Marke gewürdigt ist seit neuestem der Limes.
![]() Deutschland 2002 Der römische Gutshof (villa rustica) von Wurmlingen an der oberenen Donau wurde um das Jahr 260 von seinen römischen Bewohnern verlassen. Dort siedelten sich anschließend Alamannen an und setzten zwischen und über die zerstörten Bauten ihre traditionellen Holzhäuser, von denen noch die Pfostenlöcher zwischen den römischen Grundmauern zu sehen sind. Eine Blockausgabe mit dem Limes <H>, dem römischen Grenzwall zwischen Rhein und Donau, ist im Oktober 2007 erschienen. Anlass ist die Aufnahme des Grenzbauwerks, von dem noch Reste in der Landschaft erhalten sind, ins Weltkulturerbe der Unesco. Die Marke zeigt als Motiv das Tor der Saalburg, eines rekontruierten römischen Kastells. ![]() Deutschland 2007 |