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... auf deutschen Briefmarken sind Personen aus der Römer-Zeit, und es gibt überhaupt keine einzige Marke, die sich mit der germanischen Geschichte befasst. Nicht einmal bei den Nationalsozialisten, die das Germanentum nationalistisch verklärten, reichte es dafür.
 
Es lassen sich allerdings einige bedeutende Deutsche finden, deren Wirken in einem gewissen Zusammenhang zur römischen Geschichte steht.
 
Th. MommsenTHEODOR MOMMSEN
 
(DDR 1950; Berlin 1958)

 
Theodor Mommsen gilt als bedeutenster Historiker des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Sein Hauptwerk ist die mehrbändige Römische Geschichte. Dafür wurde er 1902 als erster Deutscher mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet.
 
Die Schlacht am Teutoburger Wald - von der schon Mommsen zu Recht vermutet hatte, dass sie bei Kalkriese im Osnabrücker Land geschlagen wurde - und der Sieg der Germanen unter Arminius (Hermann <H>) gegen die römischen Legionen gehören zu den weitreichensten Ereignissen der mitteleuropäischen Geschichte. Der Mythos ist von zahlreichen Schriftsteller verarbeitet worden:
 
U. v. HuttenULRICH VON HUTTEN (DDR 1988; BRD 1988): Arminius. Dialogus Huttenius, erschienen 1529, ist ein lateinisches Totengespräch im Elysium. Dort spricht der Cheruskerfürst Arminius in eigener Sache für die Anerkennung als größter Feldherr der Geschichte. KlopstockFRIEDRICH GOTTLIEB KLOPSTOCK (BRD 1974) behandelte das Thema mehrfach als glänzendes Beispiel von Idealpatriotismus: Hermann und Thusnelde (1752) <H>, Hermanns Schlacht (1769), Hermann und die Fürsten (1784), Hermanns Tod (1787).
H. v. KleistHEINRICH VON KLEIST (BRD/Berlin 1961/Deutschland 2002): Das Drama Die Hermannschlacht (1898) ist als Fronttheater im Freiheitskrieg der Deutschen gegen die französische Besatzung unter Napoleon zu verstehen. H. HeineHEINRICH HEINE (BRD 1997) kritisiert in den Arminius betreffenden Passagen in Deutschland. Ein Wintermärchen den Nationalismus und die rückwärts gewandte, altdeutsche Haltung im Mythos Arminius. <H>

 
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